Eine Loft-Trennwand – eine Glastrennwand mit sichtbaren, schwarzen Sprossen, die die Scheibe in kleinere Felder unterteilen – ist einer der bekanntesten Einrichtungstrends der letzten Jahre. Obwohl sie überall ähnlich aussieht, unterscheiden sich ihre Rolle und die passenden Parameter deutlich, je nachdem, ob sie in einem Zuhause oder in einem Gewerberaum eingesetzt wird.
Loft-Trennwand zuhause
In Wohnungen und Einfamilienhäusern erfüllt die Loft-Trennwand meist gleichzeitig eine dekorative und funktionale Rolle – sie trennt Küche und Wohnzimmer, grenzt ein Arbeitszimmer ab, wahrt dabei aber die optische Einheit eines offenen Raumkonzepts. Im Wohnkontext zählen vor allem:
- Farbabstimmung der Profile mit der übrigen Ausstattung (Beschläge, Beleuchtung, Griffe);
- Sprossenanordnung, proportional zur Raumgröße – ein zu dichtes Raster verkleinert den Raum optisch;
- Glasart – zuhause wird meist klares oder leicht mattiertes Glas gewählt, um maximales Tageslicht zu erhalten.
Loft-Trennwand im Gewerberaum
In Büros, Restaurants, Hotels und Showrooms erfüllt die Loft-Trennwand vor allem eine organisatorische Funktion – sie grenzt Arbeitsbereiche, Besprechungsräume oder VIP-Zonen ab und schafft zugleich ein einheitliches Markenbild. In diesem Kontext kommen zusätzliche Anforderungen hinzu:
- Beständigkeit und Nutzungshäufigkeit – Trennwände in Gewerberäumen sind stärker beansprucht (Durchgangsverkehr, Reinigung, Transport von Geräten), was Glasdicke und Profilstabilität beeinflusst;
- Übereinstimmung mit der Markenidentität – Profilfarbe und Sprossenraster werden oft passend zum Corporate Design gewählt;
- Akustik – in Büros wird die Loft-Trennwand oft mit einem Doppelverglasungssystem kombiniert, um Ästhetik mit der erforderlichen akustischen Privatsphäre zu verbinden (mehr im Artikel über Akustik von Glastrennwänden);
- Einhaltung von Brandschutz- und Arbeitsschutzvorschriften – in öffentlichen Gebäuden muss die Glaswahl zusätzliche Sicherheitsanforderungen berücksichtigen.
Was haben beide Anwendungen gemeinsam?
Unabhängig vom Kontext basiert die Loft-Trennwand immer auf demselben Konstruktionsprinzip – einer individuellen Anordnung vertikaler und horizontaler Unterteilungen, Aluminium- oder Stahlprofilen und der Wahl der Öffnungsart (Dreh-, Schiebe-, Falt- oder Pendeltüren). Der Unterschied liegt in den Prioritäten: zuhause zählen vor allem Ästhetik und Licht, im Gewerberaum Beständigkeit, Markenkonsistenz und Konformität mit den Gebäudeanforderungen.
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